Sektor IV

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zwüsched Abstiegskampf und Vertrauensverlust

23. Januar 2026, 15:34

Abstiegskampf
Im Januar 2024 isch es zum Bsitzerwächsel vo dä chinesische Eigentümer zum LAFC cho. Ih dere Ziit isch bim Grasshopper Club Züri wahrlich kein Stei uf em andere blibe. 3.5 Transferperiode später befindet sich dä Verein so tüüf im Abstiegskampf wie scho lang nüme und das nachdem mer sich i dä vergangene zwei Jahr dä Ligaerhalt jeweils nur über dä Gang id Barrage hät chönne sichere. D Hauptursache für die ahaltend negativi Entwicklig sind nöd im Scouting, bim Trainerstab oder bim Sportchef z’sueche. Viel meh isch LAFC, trotz wiederholte Versprächige, nöd bereit i die 1. Mannschaft vom Grasshopper Club Züri z’investiere. LAFC, namentlich Stacy Johns, isch mit dä Wort ahträtte «We want to win and we will spend to win» und hät gseit, dass sie dä GCZ wieder zum Lebe erwecke wett. Zwei Jahr später isch vo dem nach wie vor wenig bis gar nüt spürbar, was sich entsprechend uf die sportliche Resultat uswürkt. Dä GCZ staht mit 17 Pünkt us 20 Spiel abgschlage ufem zweitletzte Platz.

Wer glaubt, en Berner Oberländer chan «Business» in Züri leite, het selber kei Ahnig vo sim Business.
Nach dä Übernahm hät LAFC ahkündet, sie wänd dä Verein wieder nächer ad Fans bringe. Ersti hoffnigsvolli Ahsätz, wie die neu Gschäftstell am Limmatquai und Fan-Events ide Stadt sind schnell wieder verpufft. Nöd z’letscht dank em Chief Business Officer, CBO. Die für die positiv Entwicklig verantwortliche Persone händ sit sim Ahtritt, jewils mit sofortige freistellig, dä Club wieder müsse verlah. Somit chamer nöd säge, dass mitem Christoph Urech ein Schritt vorwärts gmacht worde isch. Au d Distanz zwüsched Fans und Vereinsfüherig isch so gross wie scho lang nüme. Zu Rächt muss sich LAFC d Frag stelle, ob sie Ahnig vom Fuessball Business in Züri händ.

Nach 100 Täg im Amt als Chief Business Officer (LINK) isch d’Red vo Ehrlichkeit, Transparenz und em Ziel vomene professionelle Team wo sich im ständige, konstruktive Ustusch mit allne relevante Ahspruchsgruppe befindet. Es gmeinsams Fundamänt für en sportlich erfolgriche und innovative GCZ, wo regionali Integrität und Vertrauenswürdigkeit usstrahlt, söll entstah. Am vergangene Fritig isch dä, extra für das ihgstellti, “Head of Community & Culture”, unter fadeschinige Gründ, per sofort entlah worde. Im Rahme vomenä usserordentliche Ustusch zwüsched dä GFAG und dä GCZ-Kurve, am Sunntig vorem Spiel gege Thun, hät mer d’Chance zum Vertraue z’schaffe und de Dialog am Läbe erhalte, nöd gnutzt und kei Erklärige für die erneute Turbulenze gha. Mit dä Kündigung vo Kernpersonal, wo in Züri verankeret isch, ruckt d’Vision vom Bruggene schlah, ih wiiti Ferni. Dä GCZ hät nämlich genau dene Persone d’Mediepartnerschaft (Tagesanzeiger), die neui Gschäftststell ide Stadt, Ufbau vo Kontakt ide Lokalpolitik und verschiedene Chreis z verdanke. Somit sind ide Gschäftsstell kritische Stimme oder starchi Persönlichkeite offesichtlich nöd erwünscht. Mit dä Personalentscheid sitem Summer 2025 bewegt sich dä GCZ wieder wiit wäg us dä Stadt und sinere Basis. Dezue chömed die wiederkehrende und fragwürdige Mandatsvergabe (z.B. Leguan Produktion fürs Bayern Testspiel), die versuechti Zämmearbeit mit Yoline und, was jedem GC-Fan wohl am meischte is Herz sticht, dass usgrächnet s so wichtige Stadionprojekt ufem Hardturm i dä Händ vomene Berner Oberländer liit, wo weder s Projekt kännt, no ernstzunehmendi Erfahrig im Stadionbau mitbringt. Drum, GFAG, hät en Berner Oberländer, wo sinnbildlich für LAFC staht, Ahnig vom Fuessball Business in Züri?

Kämpfed bis zum Schluss
Mir händ scho viel Präsidente, Inhaber, Gschäftsfüehrer und Verwaltigsrät gseh cho und gah. En Blick id Vergangeheit zeigt, dass es nie guet chunt, wenn sich Einzelpersone im Verein gäge ihri Basis und Fans stelled und mir wärded au in Zuekunft nöd devor zruggschrecke, mit gezielte Aktione dä Verein wieder uf die richtig Spur z’bringe. Trotz allnä Nebeschauplätz rüefemer alli GC-Fans uf, d’Mannschaft wiiterhin bedingigslos und mit allne Emotione im Abstiegskampf z´untertstütze. S’Team ufem Feld und mir ide Kurve - kämpfed bis zum Schluss! Ob Abstieg, erneute Gang id Barrage oder souveräne Ligaerhalt. Vorwärts GC Züri!

Sektor IV, Januar 2026