Sektor IV

Hardturm

Hardturm - für immer euses Dihei

D Liidensgschicht vom Hardturm isch lang. Die erschte Planige für es neus Stadion ufm Hardturmareal sind scho mehreri Jahrzehnt alt. I de Chöpf vo allne no presänt sind vor allem s privat finanzierte Pentagonprojekt, wo trotz Volks-Ja im 2003 nie umgsetzt worde isch, sowie s Stadtprojekt, wo di öffentlich Finanzierig vo de Stimmbürger und Stimmbürgerinne im 2013 miteme Zuefallsmehr vo 50.8 % abglehnt worde isch.

Sit 2007 treit dä Grasshopper Club Züri sini Heimspiel im Stadion Letzigrund us. Fascht ziitglich isch dä GC-Campus in Dielsdorf in Betriib gno worde. Dä vorschnelli Abbruch vom Hardturmstadion und d Verlegig vo dä Trainingsplätz ufs Land händ GC fascht s Gnick broche. Dä Club würkt sither orientiergs- und identitätslos. E chuum no griif- und sichtbari Clubpolitik isch s truurige Resultat devo.

Nöd nur mir Fuessballfans, sondern au dä Verein selber liidet under dä desaströse Fuessballbedingige in Züri. GC mues darum es ureignigs Interesse amene Stadion-Neubau ha. S Hardturm-Areal eignet sich uf Grund vo de zentale Lag, de hervorragende Verkehrsabindig und nöd zletscht au us historische Gründ bestens für es Fuessballstadion. Es isch drum nur folgerichtig, dass de Stadion-Neubau - wie plant - ufem Hardturm-Areal ahgstrebt wird. Wichtig wird aber au si, dass GC us dä verlorene Abstimmig im 2013 lernt und als Klub e aktiveri, wenn nöd füehrendi Rolle bim Hardturm-Neubau ihnimmt. Dezue ghört au, dass sich dä Klub imene ahgmässene Rahme ah dä Gsamtchöste beteiligt - notfalls au uf Chöste vom churzfristige sportliche Erfolg. Denn es muess allne klar sii: ohni es neus Fuessballstadion wird Züri nöd so schnell wieder en Meistertitel chöne fiire.

Mir fordered drum, dass..

  1. GC sich mit aller Chraft für es neus Fuessballstadion ufm Hardturmareal ihsetzt und clubintern Verantwortlichkeite für d Erreichig vo däm Ziel definiert. GC muess sofort e aktivi und füehrendi Rolle im politische Kampf für es Fuessballstadion ihnäh und demit dä Weg für es erfolgrichs Stadionprojekt ebne. Denn wer hützutags erscht im Abstimmigskampf ihgriift, muess sich über e Niederlag nöd wundere.
  2. Stadt und Verein sich sofort vomene Prestigebau verabschiedet und d Funktionalität vom Fuessball is Zäntrum stelled. Für es Fuessballstadion in Züri sind 18'000 Sitzplätz uusrichänd. Es brucht weder grosse Komfort no Spezialwünsch.
  3. GC d Verwurzlig i de Stadt Züri als Basis für die gsamti Clubpolitik ahluegt. Denn nur dur e verstärchti Presänz in Züri chan d Akzeptanz für es neus Fuessballstadion verstärkt wärde.
04. Februar 2016, 18:16